Verkehrsfreigabe für den neuen Kreisverkehr in der Hansestadt Seehausen im Landkreis Stendal

Aus einem unübersichtlichen Einmündungsdreieck entstand ein Kreisverkehr mit einem Durchmesser von 38 m an der Aland-Brücke, der, samt Anbindung an die K 1020 und auch als Umleitungs- und Entlastungsstrecke für die geplante Nordverlängerung der A 14, an Bedeutung gewinnen wird. Durch den zu erwartenden Schwerlastverkehr wurde der Kreisverkehr in Betonbauweise hergestellt und mit Pollern ausgestattet, die bei Bedarf entfernt werden können.
Der grundhafte Um- und Ausbau der Landesstraße des Knotenpunktes L 2/K1020 als Kreisverkehr innerhalb der Hansestadt Seehausen begann am Brückenbauwerk über den Aland-Umfluter und endet nun an dem bereits fertig gestellten 2. Bauabschnitt. Auf der Kreisstraße K 1020 endet die Maßnahme unmittelbar an dem bereits fertiggestellten Ausbau der K 1020 an der Zufahrt zum Landesamt für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft.
Parallel zum Umbau des Knotenpunktes wurden von MIV auch die Nebenanlagen neu geordnet. Als Lückenschluss wurde von der Einmündung zum Gewerbegebiet bis zum Brückenbauwerk über den Aland-Umfluter ein gemeinsamer Geh- und Radweg auf einer Länge von ca. 220 m gebaut.
Die anfallenden Niederschlagswassermengen im Kreisverkehrsplatz einschließlich der Knotenäste und der Nebenanlagen werden über neue Straßenabläufe und zum Teil einen neu gebauten Regenwasserkanal aus Beton in den Aland-Umfluter abgeleitet.Im Zuge der bereits erfolgten Erneuerung der L 2 bis einschließlich „Vor dem Mühlentor“ wurde bereits ein Regenwasser-Kanal bis zum Aland-Umfluter gebaut.
In die Infrastrukturmaßnahme der Landesstraßenbaubehörde und des Landkreises Stendal wurden ca. 1,2 Millionen Euro investiert.